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Die 10 besten Golfplätze in Südafrika

Südafrika ist eines der großen Ziele des internationalen Golftourismus — und das aus gutem Grund. Das Land bietet Weltklasse-Parkland-Kurse inmitten von Wildreservaten, prestigeträchtige Stadtclubs mit kolonialer Geschichte und Küstengolf mit Atlantikblick. Gary Player, einer der größten Golfer aller Zeiten, hat viele der bekanntesten Plätze des Landes entworfen oder mitgeprägt. Das milde Klima ermöglicht Golfspielen das ganze Jahr über, und die Kombination aus Wildbeobachtung und Golf macht Südafrika zu einem einzigartigen Reiseziel für Golfer weltweit.

1. Gary Player Country Club, Sun City

Der Gary Player Country Club liegt im Herzen des Sun City Resorts, rund zwei Stunden nordwestlich von Johannesburg. Der Platz, entworfen von Gary Player selbst, wurde mehrfach überarbeitet und gilt als einer der anspruchsvollsten Parkland-Kurse Afrikas. Par 72, rund 7.800 Meter in Turnierstellung. Der Nedbank Golf Challenge, eines der prestigeträchtigsten Einladungsturniere der Welt, wird hier jährlich ausgetragen. Die „Million-Dollar-Hole"-Atmosphere, dramatische Wasserhindernisse und eine präzise gepflegte Anlage machen diesen Kurs zu einem Erlebnis der Extraklasse. Als Resort-Kurs öffentlich zugänglich.

2. Leopard Creek Country Club, Malelane

Leopard Creek grenzt an den Kruger-Nationalpark und bietet ein Golferlebnis, das weltweit einzigartig ist: Gelegentlich wandern Nilpferde oder Krokodile an den Wasseranlagen entlang, und hinter dem Grün des 13. Lochs markiert der Crocodile River die Grenze zum Park. Gary Player entwarf auch diesen Platz, der wegen seiner Schönheit und Gefahr gleichermaßen legendär ist. Par 72, rund 6.800 Meter. Zugang nur über Mitgliedschaft oder besondere Resort-Pakete; keine Walk-in-Buchungen für Touristen.

3. Durban Country Club, KwaZulu-Natal

Der Durban Country Club gilt als der beste klassische Meisterschaftskurs Südafrikas und der Kurs mit der reichsten Geschichte des Landes. Das Naturgelände — tiefer Sand, dichter Buschabfall und ein konstanter Ozeanwind vom Indischen Ozean — erinnert an Links-Golf, obwohl der Platz technisch ein Parkland-Kurs ist. Entworfen von Laurie Waters, wurde der Kurs wiederholt vom Südafrikanischen Golfverband überarbeitet. Mehrere Südafrikanische Open wurden hier ausgetragen. Gastzugang ist möglich, aber eingeschränkt.

4. Fancourt (The Links Course), George

Fancourt in der Garden Route ist Südafrikas größte Golf-Destination mit vier Kursen auf dem Gelände. Der Links Course, entworfen von Gary Player, ahmt das Erscheinungsbild eines schottischen Links nach — mit fescue-artigen Gräsern, Dünenformen und breiten, von Rough begrenzten Fairways. 2003 war der Links Course Schauplatz des Presidents Cup-Playoffs zwischen Tiger Woods und Ernie Els. Das Hotel ist ein Fünf-Sterne-Resort, und alle Kurse sind für Gäste zugänglich. Die Garden Route bietet ideales Reisewetter von Oktober bis April.

5. Simola Golf & Country Estate, Knysna

Simola thront auf einem Bergrücken oberhalb von Knysna und bietet einige der spektakulärsten Golfausblicke auf dem afrikanischen Kontinent: Die Knysna Lagune, das umgebende Waldgebiet und die Outeniqua-Berge bilden eine Kulisse, die kaum zu übertreffen ist. Der Par-72-Kurs von Jack Nicklaus verlangt strategisches Denken auf mehreren Erhöhungen. Der Wind aus der Lagune und die engen Fairways stellen hohe Anforderungen an Präzision. Estate-Residenzen und das Clubhouse nehmen Gäste auf.

6. Steenberg Golf Club, Kapstadt

Steenberg liegt im Tokai-Tal am Fuße der Constantiaberg-Berge und ist der am besten platzierte Stadtgolfplatz Kapstadts. Peter Matkovich entwarf den Par-72-Kurs, der sich durch üppige Weinberg-Vegetation schlängelt. Mehrere Löcher laufen am Fuß des Berges entlang, und der Wind aus dem südlichen Atlantik bläst gelegentlich böig über die Kuppe. Das fünf Sterne umfassende Steenberg Hotel macht den Kurs zu einem idealen Luxusgolfziel. Kapstadt und Umgebung sind von November bis April am besten zu besuchen.

7. Pearl Valley Golf Estates, Paarl

Pearl Valley liegt in der Weinregion des Franschhoek-Paarl-Tals, eine Stunde östlich von Kapstadt. Der Jack-Nicklaus-Signatur-Kurs bietet herrliche Blicke auf die Drakensteinberge und schlängelt sich durch Weinberge und Obstgärten. Par 72, rund 6.700 Meter. Die strategischen Bunker und mehrere Wasserhindernisse verlangen abwechslungsreiches Spiel. Das angeschlossene Val de Vie Resort bietet Luxusunterkünfte; Gastzugang ist möglich, aber vor allem für Hotelgäste attraktiv.

8. Zimbali Country Club, KwaZulu-Natal

Zimbali liegt zwischen Durban und Richards Bay an der Küste KwaZulu-Natals in einem subtropischen Küstenwald. Tom Weiskopf entwarf diesen naturbelassenen Kurs, der nahezu vollständig von dichtem, einheimischen Buschwaldbestand umschlossen ist. Der Par-72-Kurs verlangt saubere Ballflüge über Felsschluchten und dichtes Buschwerk. Zebras und diverse Antilopenarten bewohnen das Gelände. Als Estate-Kurs ist Zugang über Hotelreservierung möglich. Die beste Spielzeit ist von April bis September.

9. Durbanville Golf Club, Kapstadt

Durbanville ist einer der bekanntesten Mitgliederclubs der Kapregion und bietet zwei ausgezeichnete Parkland-Kurse in den hügeligen Weinbergen nördlich der Stadt. Der Hauptkurs, Par 72, gehört zu den am besten gepflegten Südafrikas und wurde mehrfach für die Südafrikanische Amateur-Meisterschaft ausgewählt. Die Grüns sind schnell, die Fairways üppig, und die reifen Eichen- und Eukalyptusbäume geben dem Platz seinen klassischen Charakter. Gastzugang ist an Wochentagen möglich.

10. Royal Cape Golf Club, Kapstadt

Der Royal Cape Golf Club ist der älteste Golfclub in Südafrika, gegründet 1885 und mit königlichem Patent versehen. Das klassische Parkland-Layout liegt in Wynberg, südlich der Innenstadt Kapstadts, und bietet traditionelles Club-Golf mit historischer Atmosphäre. Der Par-72-Kurs stellt Präzision und Spielintelligenz über Weite. Zahlreiche Südafrikanische Open wurden hier gespielt. Gastzugang ist an bestimmten Tagen möglich; Clubhouse und Einrichtungen spiegeln die traditionsreiche Geschichte wider.


Golf in Südafrika lässt sich das ganze Jahr über genießen, wobei die beste Saison von Oktober bis April reicht, wenn die Küstengebiete mild und die Highveld-Nachmittage weniger von Gewittern durchbrochen sind. Greenfees variieren enorm: Private Clubs verlangen 30 bis 80 Euro, Topresorts wie Fancourt oder Leopard Creek deutlich mehr. Wer den Überblick über alle südafrikanischen Plätze behalten möchte, findet sie auf der interaktiven Karte: Karte öffnen.