Die 10 besten Golfplätze in Pennsylvania
Pennsylvania hat eine der dichtesten Konzentrationen von bedeutenden Golfplätzen an der amerikanischen Ostküste. Von Pittsburgh im Westen bis Philadelphia im Osten teilt das Bundesstaat eine ungewöhnliche Dichte an Weltklasse-Privatclubs, die zusammen mehr US-Open-Austragungen auf sich vereinen als die meisten anderen Regionen der Welt. Der Bundesstaat hat das Spiel durch Donald Ross, Tillinghast und andere Architekten der Goldenenen Ära des amerikanischen Platzbaus geprägt; deren Werke werden mit größter Sorgfalt gepflegt. Die Saison läuft von April bis Oktober; Philadelphias Küstennähe mildert die Extreme leicht. Öffnen Sie die Karte für alle Pennsylvania-Plätze.
1. Oakmont Country Club, Oakmont
Oakmont ist der härteste Platz in Amerika — eine Einschätzung, die kaum ernsthaft angefochten wird. Henry Clay Fownes baute den Kurs 1903 und optimierte ihn unnachgiebig für maximale Schwierigkeit: Die Grüns waren traditionell die schnellsten bei US-Open-Austragungen, und die Bunker des ursprünglichen Kurses waren durch Furchen geprägt, die jede normale Splasherholung unmöglich machten. Neun US Open-Austragungen, mehr als jeder andere Platz der Welt; darunter Ben Hogans Triumph 1953, Jack Nicklaus' Debüt 1962, Johnny Millers 63er-Runde 1973 und Angel Cabreras Sieg 2007. Oakmont ist privat; die letzte US Open fand 2016 statt (Dustin Johnson).
2. Merion Golf Club (East Course), Ardmore
Merion East ist kleiner als die meisten Major-Austragungsorte — unter 7.000 Yards — und wird dafür umso mehr bewundert. Hugh Wilson entwarf 1912 einen Kurs auf einer Parklandlage im Philadelphia-Vorort Ardmore; die Grüns sind mit Korbflaggen statt der üblichen Fahnen ausgestattet, ein Merkmal, das Merion unverwechselbar macht. Fünf US Open (Ben Hogan 1950 ist die berühmteste), die British Amateur 1930 (Bobby Jones' Grand Slam) und mehrere US Amateur-Titel wurden hier ausgetragen. Merion East ist eines der besten Beispiele für Platzbau in der klassischen amerikanischen Tradition: kein spektakuläres Terrain, alles durch Design. Privat.
3. Aronimink Golf Club, Newtown Square
Aronimink ist ein weiteres Meisterwerk von Donald Ross, fertiggestellt 1928 in einem Vorort westlich von Philadelphia. Der Kurs ist bekannt für seine präzise gestalteten, elevated Grüns, die jede Approached aus falscher Richtung mit unmöglichen Putts bestrafen. Die PGA Championship 1962 (Gary Player) und mehrere US-Amateur-Meisterschaften wurden hier ausgetragen; Aronimink steht auf der Warteliste für zukünftige Major-Events. Privat; Zutritt für Nicht-Mitglieder praktisch ausgeschlossen außer bei nationalen Wettbewerben.
4. Saucon Valley Country Club (Grace Course), Bethlehem
Saucon Valley in Bethlehem bietet drei Kurse; der Grace Course ist der bedeutendste. William Flynn entwarf ihn in den 1920er Jahren auf der ehemaligen Bethlehem Steel-Unternehmensanlage; der Kurs wurde mehrfach renoviert, zuletzt für die US Senior Open 2000. Saucon Valley kombiniert klassischen Parklandcharakter mit der industriellen Geschichte des Stahlstandorts Bethlehem — eine Pennsylvania-spezifische Kombination. Der Kurs ist privat; der Old Course, ebenfalls auf dem Gelände, ist zugänglicher für Gäste.
5. Philadelphia Cricket Club (Wissahickon), Philadelphia
Philadelphia Cricket Club ist einer der ältesten Privatclubs in Amerika mit einer Golfgeschichte, die bis in die 1890er Jahre zurückreicht. Der Wissahickon-Kurs liegt nahe dem Wissahickon Creek im Nordwesten Philadelphias. A. W. Tillinghast überarbeitete den Kurs in den 1920er Jahren; die Kombination aus Waldland, Bach-Querungen und klassischen Tillinghast-Grüns macht ihn zu einem der feinsten Club-Erlebnisse in Pennsylvania. Privat; historisch bedeutsam für das frühe amerikanische Golf.
6. Pine Valley Golf Club, Clementon
Pine Valley liegt zwar technisch in New Jersey, aber es wäre fahrlässig, einen Pennsylvania-Golfführer zu schreiben ohne diesen unmittelbaren Nachbarn zu erwähnen. George Crump baute 1919 einen Kurs, der bis heute als der schwierigste und respektierteste Privatclub der Welt gilt. Die Fairways sind Inseln in Sandwüste und Gestrüpp; wer die Inseln verlässt, zahlt mit Strafschlägen und Demütigung. Rang 1 oder 2 in praktisch jedem Weltranking seit Jahrzehnten. Streng privat; Einladungen sind ausschließlich durch Mitglieder möglich.
7. Manufacturers' Golf & Country Club, Oreland
Manufacturers' in Oreland, nördlich von Philadelphia, ist ein weiterer klassischer Pennsylvania-Club mit langer Geschichte. Der parklandartige Kurs ist weniger bekannt als Oakmont oder Merion, aber von beständiger Qualität und ein wichtiger Teil der Philadelphia-Golfszene. US Amateur-Austragungen haben den Club national bekannt gemacht. Privat; für Nicht-Mitglieder nur bei Einladung zugänglich.
8. Baltusrol Golf Club — nein, Gulph Mills Golf Club, King of Prussia
Gulph Mills Golf Club in King of Prussia ist ein stiller Schatz aus der klassischen Periode des Philadelphia-Platzbaus. A. W. Tillinghast entwarf den Kurs, der in wesentlichen Zügen unverändert geblieben ist. Die Grüns sind anspruchsvoll, die Topografie nutzt die natürlichen Konturen des Chester County-Hügellandes. Gulph Mills ist ein Club mit ernster Erwartung an das Spiel; keine Touristenanlage, keine Eventatmosphäre. Privat; für Gäste nur durch Mitglieder zugänglich.
9. Sunnybrook Golf Club, Flourtown
Sunnybrook liegt in Flourtown im Montgomery County und ist ein weiterer Tillinghast-Kurs aus den 1920er Jahren — ein Jahr nach Aronimink fertiggestellt und mit ähnlicher Ästhetik. Die kleinen, gut geformten Grüns und die präzisen Fairway-Bunker sind typisch für Tillinghasts Mitte-Pennsylvania-Stil. Als Mitgliederclub ohne große Turnierverpflichtungen ist Sunnybrook ein Ort, an dem das Spiel ohne Medienrummel kultiviert wird. Privat.
10. Nemacolin Woodlands (Mystic Rock), Farmington
Mystic Rock ist Pennsylvanias führendes öffentliches Resort-Erlebnis in einer anderen Preisklasse. Pete Dye entwarf 1995 einen Kurs auf den bewaldeten Ausläufern der Allegheny Mountains im Südwestzipfel des Bundesstaates; enge, waldgesäumte Fairways, dramatische Höhenunterschiede und schnelle Dye-Grüns sind die Markenzeichen. Das Nemacolin-Resort ist luxuriös ausgestattet; Nemacolin war 2021 Gastgeber des PGA Tour-Events World Challenge. Öffentlich für Resortgäste; Green Fees im gehobenen Segment.
Saison, Anreise und Greenfees
Pennsylvania ist von April bis Oktober spielbar; der Sommer im Inland kann heiß und schwühl sein. Philadelphia International und Pittsburgh International Airport sind die Hauptdrehkreuze. Die bedeutendsten Privatclubs sind für Besucher praktisch unzugänglich; öffentliche und halböffentliche Plätze wie Nemacolin bieten gehobene Qualität für Touristen. Green Fees für öffentliche Spitzenplätze liegen bei 100–200 Dollar; städtische Muni-Plätze sind günstig. Alle Plätze auf der Karte entdecken.