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Die 10 besten Golfplätze in Neuseeland

Neuseeland ist eines der aufregendsten Golfreiseziele der Welt, und die drei Kurse Cape Kidnappers, Kauri Cliffs und Tara Iti allein rechtfertigen die Antipodendistanz. Was das Land auszeichnet, ist die Verbindung aus absoluter Naturschönheit — Küstenklippen, Farnwälder, schneebedeckte Gebirge — und Golfarchitektur, die diese Kulissen nutzt, ohne sie zu dominieren. Neuseeland hat in den vergangenen zwanzig Jahren eine Reihe von Weltklasseplätzen hervorgebracht, die in internationalen Rankings regelmäßig auftauchen. Die Spielsaison läuft von Oktober bis April (südliche Hemisphäre). Karte öffnen

1. Cape Kidnappers, Hawkes Bay

Cape Kidnappers ist das eindrucksvollste der drei neuseelandischen Weltklasse-Golfkurse. Das 2004 von Tom Doak angelegte Layout verläuft auf einer Reihe schmaler Klippen 150 Meter über dem Pazifik, auf Landzungen, die sich wie Finger in den Ozean strecken. Par 71, rund 7.100 Yards, mit einigen der aufregendsten Par-3-Löcher der Welt: Abschläge über Klippen, Fairways mit Hunderte-Meter-Abfällen auf beiden Seiten. Das Klippen-Finish auf Loch 15 bis 18 setzt alles auf einen atemberaubenden Abschluss. Resortgäste des Farmhouse genießen Vorrecht; Gastrundenzeiten nach Verfügbarkeit.

2. Tara Iti Golf Club, Te Arai

Tara Iti ist das neueste Mitglied der neuseeländischen Golfeli te und gilt bereits als einer der großartigsten Platzneubauten des 21. Jahrhunderts. Das 2015 von Tom Doak angelegte Layout nördlich von Auckland verläuft durch Sanddünen und einheimische Farnvegetation mit Blick auf den Pazifik und die vorgelagerten Inseln. Par 72, mit einer außerordentlichen Natürlichkeit: Die Fairways folgen dem Terrain, Greens sind in Dünentälern eingebettet, und der Kurs spielt wie eine alte Links-Anlage auf neuseelandischem Boden. Streng privat; einer der exklusivsten Kurse der südlichen Hemisphäre.

3. Kauri Cliffs, Northland

Kauri Cliffs liegt im äußersten Norden der Nordinsel und bietet 15 von 18 Löchern mit Sicht auf den Pazifik. Das 2000 von David Harman angelegte Layout nutzt die kaolineartigen weißen Klippen Northlands, die tiefblauem Wasser gegenüberstehen. Par 72, rund 7.100 Yards, mit üppiger neuseeländischer Vegetation — Kauri-Bäumen, Farnpalmen — als natürlichen Fairwaygrenzen. Das Par-4-Loch 12 mit Abschlag über eine Schlucht zum Fairway am Klippenrand ist ein Signature Hole von Weltrang. Resortgäste des Lodge at Kauri Cliffs genießen Priorität.

4. Jack's Point Golf Course, Queenstown

Jack's Point liegt in Queenstown an der Küste des Wakatipu-Sees mit der Remarkables-Gebirgskette als Hintergrund. Das 2008 von John Darby angelegte Layout ist ein Parkland- und Naturkurs mit einheimischer Tussockgras-Vegetation; die Kulisse ist spektakulär — alpine Schneegipfel, türkisfarbener See, keine Bebauung in Sicht. Par 72, rund 7.000 Yards. Jack's Point ist öffentlich zugänglich und bietet im Vergleich zu den exklusiven Resortplätzen des Landes faire Greenfees. Ideal kombinierbar mit den Outdooraktivitäten Queenslands.

5. Millbrook Resort Golf Course, Arrowtown

Millbrook liegt im historischen Goldgräbergebiet bei Arrowtown unweit Queenstown und ist das vollständigste Golfresort der Südinsel. Drei Neun-Loch-Kurse — Arrow, Coronet und Remarkables — bieten unterschiedliche Charaktere; die Remarkables-Berge und der Coronet Peak-Skiberg rahmen das Gelände ein. Par 72 für 18 Loch aus verschiedenen Kombinationen; das Resort hat neue Zealand Open-Runden ausgerichtet. Hotelgäste und Tagesspieler willkommen; kompetitives Greenfee-Niveau.

6. Clearwater Golf Club, Christchurch

Clearwater liegt am Waimakariri River nördlich von Christchurch und ist der beste Golfkurs der zweitgrößten Stadt Neuseelands. Das 2001 von John Darby angelegte Layout kombiniert Flusslandschaft mit künstlichen Teichen und gutem Baumbestand. Par 72, rund 6.900 Yards, mit großzügigen Fairways und anspruchsvollen Greens. New Zealand Open und mehrere nationale Meisterschaften wurden hier ausgetragen. Öffentlich zugänglich; moderates bis hohes Greenfee nach neuseeländischem Standard.

7. Gulf Harbour Country Club, Whangaparāoa

Gulf Harbour liegt nördlich von Auckland auf der Whangaparaoa-Halbinsel mit Blick auf den Hauraki Gulf. Das 1997 von Robert Trent Jones Jr. für die 1998 Golf World Cup angelegte Layout ist das ehrgeizigste Golfprojekt der Nordinsel seiner Zeit. Par 72, mit Hügeln, Ozeanblicken und einigen herausfordernden Doglegs. Der Wind vom Pazifik ist ein ständiger Spielfaktor; an windigen Tagen verwandeln sich mittlere Distanzen in echte Herausforderungen. Öffentlich zugänglich.

8. Wainui Golf Club, Wainui

Wainui liegt an der Ostküste der Nordinsel nördlich von Auckland und ist einer der wenigen echten Links-nahen Kurse Neuseelands — mit direktem Zugang zur Ozeanküste und natürlichen Sanddünen als Geländeform. Das Layout bietet eine entspannte, aber gut herausfordernde Runde mit einem echten Coastal-Gefühl. Moderates Greenfee; öffentlich zugänglich. Für Golfer, die von Auckland aus in Richtung Norden unterwegs sind, ein lohnenswerter Stopp.

9. Formosa Golf Resort, Beachlands

Formosa liegt auf der Beachlands-Halbinsel östlich von Auckland am Waitemata Harbour und bietet eines der schönsten Wasserblick-Layouts der Nordinsel. Das Resort-Layout mit 18 Löchern verläuft durch ein Gelände mit Estraneelicht und Meeresblick auf mehreren Abschnitten. Par 72, mittlere Länge. Als Vollresort mit Hotel bietet Formosa Golfpakete an; Tagesgäste sind buchbar. Eine gute Basis für Auckland-Besucher, die einen entspannten Golfaufenthalt planen.

10. Waimakariri Golf Club, Kaiapoi

Der Waimakariri Golf Club liegt am gleichnamigen Fluss nördlich von Christchurch und ist eine der beständigsten Golfadressen der Region Canterbury. Das Flussland-Layout ist flach, die Fairways breit — ein entspannter Kurs für alle Spielstärken. Mitgliederclub mit freundlichem Gastzugang; günstige Greenfees. Für Golfer, die in Christchurch auf der Durchreise zwischen Queenstown und Kaikoura sind, ein unkomplizierter Stopp.

Praktische Hinweise

Neuseelands Golfhochsaison entspricht dem dortigen Sommer: Oktober bis April. Das Wetter auf der Nordinsel ist milder; die Südinsel kann auch im Sommer kühle Tage erleben, besonders in Queenstown. Der Frühling (September/Oktober) und der Herbst (März/April) bieten häufig die besten Bedingungen: kühler als der Hochsommer, aber stabil. Greenfees variieren stark: Cape Kidnappers und Kauri Cliffs verlangen 400 bis 600 NZD (etwa 220 bis 340 Euro); öffentliche Kurse wie Jack's Point liegen bei 100 bis 150 NZD. Neuseeland ist von Europa weit entfernt, aber die Golfqualität rechtfertigt die Anreise — eine Kombination mit Südinsel-Naturerlebnissen und Auckland macht eine Reise von zwei bis drei Wochen sinnvoll. Alle kartierten neuseeländischen Plätze sind auf der interaktiven Karte zu finden.