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Die 10 besten Golfplätze in der Dominikanischen Republik

Golf in der Karibik

Die Dominikanische Republik ist längst nicht nur ein Reiseziel für Strandurlauber. Das Land beherbergt einige der bedeutendsten Golfplätze der Karibik, darunter Anlagen, die regelmäßig in den weltweiten Top-100-Listen auftauchen. Die Küstenlandschaft — türkisfarbenes Wasser, Korallenfelsen, Palmen — bildet eine Kulisse, die kaum ein anderer Golfmarkt der Welt bieten kann. Die Hauptzentren sind Casa de Campo im Südosten, Punta Cana im Osten sowie Playa Dorada im Norden. Überall gelten moderates tropisches Klima und eine gut ausgebaute Resortinfrastruktur. Golftouristen aus Europa und Nordamerika finden hier eine vollständige Golfwelt, kompakt auf einer Insel.

1. Teeth of the Dog, Casa de Campo

Teeth of the Dog ist der bekannteste Golfplatz der Karibik und eine der ikonischsten Küstenanlagen weltweit. Pete Dye entwarf den Platz 1971, und sieben Bahnen verlaufen direkt entlang der Felsküste des Karibischen Meeres. Der Name kommt von den scharfen Korallenfelsen, die das Meeresufer säumen. Par 72, rund 6.530 Meter. Die Signaturlöcher sind die Küstenbahnen 5, 7 und 8 sowie 16 und 17, bei denen Abschläge über das Wasser auf felsige Landstreifen gespielt werden müssen. Teeth of the Dog zählt regelmäßig zu den 50 besten Plätzen der Welt und hat den Latin America Amateur Championship ausgetragen. Das Fünf-Sterne-Resort Casa de Campo bietet direkten Zugang. Tee Times für Gäste buchbar.

2. Punta Espada, Cap Cana

Punta Espada wurde 2006 von Jack Nicklaus entworfen und ist der Flaggschiffkurs des luxuriösen Cap Cana Resorts. Acht Löcher verlaufen entlang oder über die zerklüftete Küstenlinie am östlichsten Zipfel der Insel. Par 72, rund 6.760 Meter von den hinteren Abschlägen. Nicklaus nutzte das natürliche Korallenfelsgelände und die tiefen Buchten, um Bahnen zu schaffen, die optisch spektakulär und strategisch fordernd zugleich sind. Das 8. Loch — ein Par 3 mit Abschlag über das Karibische Meer auf ein Grün auf einem Felsvorsprung — gehört zu den fotografiertesten Golfhöhlen der Welt. Punta Espada hat mehrfach die PGA Tour Latin America ausgetragen. Für Resortgäste zugänglich.

3. Corales Golf Course, Punta Cana

Corales wurde 2010 von Tom Fazio entworfen und bildet das obere Ende des Puntacana Resort & Club-Portfolios. Par 72, knapp 6.800 Meter. Fazio entwarf hier einen Kurs mit deutlich modernerem Charakter als Teeth of the Dog: weiträumigere Fairways, theatralische Bunker, ein schlussstarkes Trio von Löchern am Meer. Die letzten drei Bahnen — 16, 17 und 18 — verlaufen entlang einer Steilküste mit direktem Blick auf das Meer. Corales war Gastgeber des PGA Tour Cap Cana Championship (später Corales Puntacana Championship), was dem Platz internationale Sichtbarkeit verschaffte. Für Gäste des Resorts zugänglich; externe Buchungen möglich.

4. La Cana Golf Course, Punta Cana

La Cana ist das andere wichtige Design im Puntacana Resort & Club-Komplex, ebenfalls von Oscar de la Renta mitentwickelt und durch P.B. Dye geplant. Der 27-Loch-Kurs (drei Neun-Loch-Strecken: Ocean, Lake und Garden) bietet unterschiedliche Spielcharaktere. Die Ocean-Nine mit ihren direkten Meeresblicken ist die begehrteste Kombination. Par 72 für die Standardkombination, rund 6.400 Meter. La Cana ist zugänglicher als Corales und eignet sich auch für Spieler mit höherem Handicap. Das Resort bietet täglich Tee Times an, die Greenfees sind moderat für ein internationales Resortprodukt.

5. Cocotal Club de Golf, Bávaro

Cocotal wurde von José 'Pepe' Gancedo entworfen und liegt im Herzen des Bávaro-Resortgürtels nahe Punta Cana. Par 72, rund 6.600 Meter. Es ist einer der am häufigsten bespielten Plätze in der Dominikanischen Republik, da er direkt mit mehreren großen All-inclusive-Resorts verbunden ist und täglich für hunderte Golfspieler geöffnet ist. Der Kurs ist parklandartig gestaltet — Palmen säumen viele Fairways, künstliche Seen kommen auf mehreren Löchern vor. Kein Küstenkurs, aber gut gepflegt und fair für alle Handicapklassen. Besonders bei Besuchern von Barceló, Meliá und Iberostar-Hotels beliebt.

6. Playa Dorada Golf Club, Puerto Plata

Playa Dorada liegt an der Nordküste der Insel, nahe Puerto Plata, und war einer der ersten Golfplätze, die in der Dominikanischen Republik speziell für Touristen gebaut wurden. Robert Trent Jones Senior entwarf den Kurs 1975. Par 72, rund 6.200 Meter. Die Anlage ist in das großflächige Feriendorf Playa Dorada integriert und von üppiger tropischer Vegetation umgeben. Der Platz ist älter und schlichter als die Anlagen in Punta Cana, bewahrt aber seinen eigenen Charme. Spieler schätzen die Ruhe und die gepflegte Vegetation. Öffentlich zugänglich für Touristen und Einheimische.

7. Dye Fore, Casa de Campo

Dye Fore ist der zweite Meisterkurs auf dem Gelände von Casa de Campo, ebenfalls von Pete Dye — zusammen mit seinem Sohn P.B. Dye — entworfen und 2003 eröffnet. Par 72, rund 7.000 Meter: ein ausgesprochen langer und anspruchsvoller Kurs. Die Anlage liegt auf den Steilhängen über dem Chavón-Fluss, und mehrere Löcher bieten dramatische Ausblicke auf das Flusstal, das Karibische Meer und die Altstadt von Altos de Chavón. Der Kontrast zu Teeth of the Dog ist bewusst: Dye Fore setzt auf Topografie und Länge statt auf Küstendramatik. Für viele Kenner ist es das technisch härtere der beiden Casa-de-Campo-Meisterstücke. Für Gäste des Resorts zugänglich.

8. Santo Domingo Country Club

Der Santo Domingo Country Club ist der älteste Privatclub des Landes und der bedeutendste Golfplatz der Hauptstadt. Der Kurs liegt innerhalb der Stadtgrenzen von Santo Domingo, eingebettet zwischen bürgerlichen Wohnvierteln. Par 70, moderatere Länge. Der Club wurde 1955 gegründet und hat seither eine zentrale Rolle im dominikanischen Amateurgolf gespielt. Das Mitgliederfeld umfasst die Geschäfts- und Politikelite des Landes. Für externe Spieler nur auf Einladung oder durch Gegenseitigkeitsabkommen zugänglich — für Reisende daher schwer erreichbar, aber kulturell und historisch bedeutsam für das Verständnis des dominikanischen Golfs.

9. Catalonia Caribe Golf Course, Juan Dolio

Juan Dolio liegt zwischen Santo Domingo und La Romana und beherbergt den Catalonia Caribe Golf Course, einen 9-Loch-Platz, der zum gleichnamigen All-inclusive-Resort gehört. Der Platz richtet sich vorrangig an Ferienreisende, die unkompliziertes Golf direkt im Resort suchen, ohne in eine spezielle Golfanlage zu fahren. Par 35, ca. 2.700 Meter. Der Kurs ist tropisch bepflanzt, technisch unkompliziert und ein guter Einstiegspunkt für Urlauber, die Golf nur gelegentlich spielen. Für Hotelgäste täglich zugänglich.

10. Golf Nuevo Arroyo Hondo, Santo Domingo

Arroyo Hondo ist eine weitere städtische Golfanlage in Santo Domingo, die in einem der gehobenen Wohnviertel der Hauptstadt liegt. Der Platz ist kompakt und eignet sich für schnelle Runden unter der Woche. Er wird von lokalen Spielern und Geschäftsleuten stark frequentiert und bietet einen Einblick in das alltägliche Golfleben in der Hauptstadt — weit entfernt von den Resortwelten im Osten. Für externe Spieler grundsätzlich zugänglich; Voranmeldung empfohlen.

Praktische Hinweise

Die beste Golfzeit in der Dominikanischen Republik ist von November bis April, wenn Temperaturen zwischen 26 und 32 Grad herrschen und die Regenwahrscheinlichkeit gering ist. Der Sommer ist heißer und feuchter; Tropenregen fallen häufig, aber kurz. Internationale Flüge landen in Punta Cana, Santo Domingo (Las Américas) oder Puerto Plata. Mietwagen sind empfehlenswert, da die Distanzen zwischen den Resortgebieten beträchtlich sind. Casa de Campo und Cap Cana liegen in der Nähe von La Romana und sind vom Flughafen Punta Cana in etwa einer Stunde erreichbar. Greenfees in den Topanlagen beginnen bei rund 150 USD und können bei Teeth of the Dog und Punta Espada deutlich höher ausfallen. Karte öffnen für eine vollständige Übersicht aller Golfanlagen auf der Insel.